Pochwerke:
sind Maschinen, durch welche die in den Gruben gewonnenen Erze zerkleinert oder gepocht
werden.
Quergestein:
nennt man das zwischen den Gängen befindliche Gestein.
Querschlag:
ist ein Grubenbau, der ähnlich einem Stollen, horizontal ins Quergestein getrieben ist,
oder getrieben wird.
Richtschacht:
wird ein solcher Schacht genannt, der vom Tage senkrecht im Quergestein bis auf einen
gewissen Punkt eines Flachfallenden Ganges niedergebracht wird.
Saalbänder:
ist ein Grubenbau, welcher entweder vom Tage nieder oder von einem Stollen oder einer
Strecke aus mit der nötigen Länge u. Weite auf einem Gang in mehr senkrechter als
geneigter Richtung niedergebracht wird.
Söhlig:
ist gleichbedeutend mit horizontal oder wage (wasserrecht).
Schwebendes:
nennt man einen ziemlich horizontal fallenden Gang.
Stollen (Stoln, Stolln):
ist ein Grubenbau, welcher vom Tage ziemlich horizontal in ein Gebirge mit der
erforderlichen Höhe u. Weite getrieben wird.
Stollensohle:
ist der untere teil eines Stollens, auf welchem die Wasser dem Mundloch zulaufen.
Tragwerk:
nennt man die Bretter oder Pfosten, auf welchen sowohl die Förderung als auch die Ein- u.
Ausfahrt der Bergarbeiter dient.
Teufe:
ist gleichbedeutend mit Tiefe.
Verfluthern:
heißt die Wasser in Gerinne über solche Punkte des Gesteins leiten, wo die Sohle des
Stollens abgebaut ist.
Wäschen:
sind Maschinen, durch welche die in den Pochwerken gepochten bzw. zerkleinerten Erze von
den noch daran oder darunter vorhandenen tauben Massen getrennt werden.
Wassergöbel:
sind mechanische Vorrichtungen, welche durch Wasserkraft in Bewegung gesetzt werden u.
dazu dienen, die in der Grube gewonnenen Erze u. Berge zutage zu fördern.
Quellennachweis: Grubenbericht um 1855
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