Dorothea Stolln

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Lexikon - Erklärung bergmännischer Begriffe
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Aufsetzen der Gänge:
heißt soviel wie verkommen; sagt z.B. der Bergmann, in diesem Gebirge setzen Gänge auf, auf, so bedeutet dies nichts anderes, es kommen Gänge vor.

Aufschlagwasser:
werden die Wässer genannt, durch welche die verschiedenen Bergwerksmaschinen in Bewegung gesetzt werden.

Aufbereiten:
heißt gewonnene Erze durch das Pochen u. Waschen zum Schmelzen vorzubereiten.

Berge:
ist der Name für das von den Bergarbeitern in den Grubenbauen taube oder gehaltlose Gestein.

Erze:
nennt man im allgemeinen Sprachgebrauch jedes Metall, wie es in seinen natürlichen Zustand in der Erde gefunden wird; in der Mineralogie hingegen heißen Erze solche Gemische, in welchen die Metalle mit anderen mineralischen Körpern chemisch u. physikalisch verbunden sind; zu den Erzen gehören z.B. das Zinnerz, das Bleierz, Schwefelkies, Kupferkies, Arsenkies, Nickelkies, Rotgiltigerz, Zinkblende, Uranpechblende, Glaserz usw..

Erzgänge:
sind Gänge, deren Auffüllungsmasse Erze enthält.

Förderung oder Fördern:
heißt, die gewonnenen Erze oder losgearbeitetes Gestein aus dem Inneren der Grube zutage schaffen.

Fluter (Fluther):
sind Gerinne zur Zu- u. Ableitung des Wassers.

Fundgrube:
ist ein gewisses Maaß des gemuteten (gemutheten) Feldes; im Annaberger Bergamtsrevier hat eine Fundgrube 42 Lachter (1 Lachter = 198 cm).

 

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