Aufsetzen der Gänge:
heißt soviel wie verkommen; sagt z.B. der Bergmann, in diesem Gebirge setzen Gänge auf,
auf, so bedeutet dies nichts anderes, es kommen Gänge vor.
Aufschlagwasser:
werden die Wässer genannt, durch welche die verschiedenen Bergwerksmaschinen in Bewegung
gesetzt werden.
Aufbereiten:
heißt gewonnene Erze durch das Pochen u. Waschen zum Schmelzen vorzubereiten.
Berge:
ist der Name für das von den Bergarbeitern in den Grubenbauen taube oder gehaltlose
Gestein.
Erze:
nennt man im allgemeinen Sprachgebrauch jedes Metall, wie es in seinen natürlichen
Zustand in der Erde gefunden wird; in der Mineralogie hingegen heißen Erze solche
Gemische, in welchen die Metalle mit anderen mineralischen Körpern chemisch u.
physikalisch verbunden sind; zu den Erzen gehören z.B. das Zinnerz, das Bleierz,
Schwefelkies, Kupferkies, Arsenkies, Nickelkies, Rotgiltigerz, Zinkblende, Uranpechblende,
Glaserz usw..
Erzgänge:
sind Gänge, deren Auffüllungsmasse Erze enthält.
Förderung oder Fördern:
heißt, die gewonnenen Erze oder losgearbeitetes Gestein aus dem Inneren der Grube zutage
schaffen.
Fluter (Fluther):
sind Gerinne zur Zu- u. Ableitung des Wassers.
Fundgrube:
ist ein gewisses Maaß des gemuteten (gemutheten) Feldes; im Annaberger Bergamtsrevier hat
eine Fundgrube 42 Lachter (1 Lachter = 198 cm).
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